Klemmbaustein-Tage

Zwei Kinder bauen mit Legosteinen
Bildrechte Olga Miller

Vier Tage lang kamen insgesamt 53 Kinder in die evangelische Reformations-Gedächtniskirche, um miteinander zu singen, einen Gedankenanstoß aus der Bibel zu hören und dann eine "riesengroße Stadt" aus Klemmbausteinen zu bauen. Betreut von erwachsenen und jugendlichen Bauhelfer:innen waren die Kinder ganz bei der Sache.

Mit viel Kreativität setzten die Kinder ihrer Fantasie entsprungene oder nach Bauplan entstandene Gebäude, Fahrzeuge und viele andere Dinge, die zu einer Stadt nun mal gehören, auf die kreuzförmige Grundplatte. Von Tag zu Tag wuchs die Stadt an. Dafür standen den Kindern mehrere Hunderttausend Klemmbausteine zur Verfügung.

Viel Kinder in der evangelischen Kirche Eggenfelden
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Die meisten Kinder kamen am Samstag zu den Klemmbaustein-Tagen.

Jeder Bautag begann im Gemeindesaal mit Liedern, einer kurzen Andacht zu einer biblischen Geschichte und einer Erläuterung der Bauregeln. An jedem der vier Tage vom 12. – 18. Oktober waren neue Kinder hinzugekommen. Dann ging's in den Kirchenraum, der von einem engagierten Team von Mitarbeitenden zu einer riesigen Klemmbaustein-Baustelle umfunktioniert worden war. Schnell entstanden erste Hochhäuser aber auch ein Zoo und ein großer Park mit Fußballplatz, in dem sich kleine Klemmbaustein-Figuren erholen konnten. Bald kamen Fahrzeuge aller Art, ein Hafen, Angebote für Freizeitaktivitäten am Meer, fahrbare und stationäre Imbissbuden, Museen und viele andere bunte Bauwerke hinzu.

Die Kinder bilden einen Segenskreis
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Jeder Bautag wurde mit einem um die Stadt gebildeten Segenskreis beschlossen.

Den Abschluss bildete am Sonntag ein Gottesdienst für große und kleine Menschen. Angelehnt an das Jesus-Wort vom Bau eines Hauses auf sandigem bzw. felsigem Grund ging es darum, sein Lebens-Haus auf einem zuverlässigen Grund zu errichten, so dass es auch Lebens-Stürmen standhalten kann. Zur Veranschaulichung wurde die Geschichte von Deborah Bögendörfer und Mara Schwarzenbeck unter Verwendung von überdimensionierten "Klemmbausteinen" vorgespielt.

Spielszene: Einstürzendes Haus
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Das hastig auf Sand gebaute Haus stürzt beim plötzlich aufziehenden Sturm ein. Im Bild Mara Schwarzenbeck.

Mit Hilfe einer kurzen Interview-Runde mit einem Kind, einer mitarbeitenden Mutter und einer mitarbeitenden Oma wurde zuvor noch einmal auf die vorausgegangenen Bautage zurückgeblickt. Erst im Laufe des Gottesdienstes wurde die abgedeckte Klemmbaustein-Stadt enthüllt und mit dem Durchschneiden eine rot-weißen Absperrbandes feierlich eröffnet. Endlich konnten auch Eltern und Geschwister einen Blick auf die errichtete Klemmbaustein-Stadt werfen. Anschließend wartete ein, von Cornelia Erdmann und Simone Hoffmann vorbereiteter Imbiss auf die kleinen und großen Besucher:innen.

Eine Stadt gebaut aus Legosteinen in Kreuzform.
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Die Stadt entstand auf einer kreuzförmigen Fläche.

Im Gottesdienst wirkten außerdem mit: Crista Bögendörfer, Maria Bumeder, Kristian Kuschel, Martina Salzberger, Florian Webel, Claudia Wesemann.
Nach der Besichtigung machte sich das Team ans Abbauen der Stadt und das Zurücksortieren der Klemmbausteine in die dafür vorgesehenen Kästen.  Noch am Abend wurde der mit den Klemmbaustein-Kisten wieder befüllte Anhänger von einer Gemeinde in Witten bei Dortmund abgeholt, wo er von Dienstag an den dortigen Kindern zur Verfügung steht. 
Zu ihrem 75. Gemeindegründungsjubiläum hatte die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Eggenfelden diesen Programmpunkt speziell für Kinder in ihre Jubiläums-Veranstaltungsreihe aufgenommen. 
Text: Thomas Weinmair, Fotos: Olga Miller