Am Mittwoch, 28. Januar trafen sich hybrid die evangelischen Kita-Träger des Dekanatsbezirks Passau mit der Fachberatung des evangelischen Kita-Verbandes und Mitarbeitenden der Gesamtverwaltungsstelle, um in die sich ständig verändernde Kita-Landschaft zu blicken. (v.l.n.r.) Andrea Fisch (Gesamtverwaltung), Gastgeber Pfarrer Johannes Keller (Kita Fürstenzell), Pfarrer Thomas Plesch (Kita Passau), Sibylle Luprich (Referentin), Pfarrerin Sabine Hofer (Kita Ortenburg), Pfarrerin Tanja Seidl (Kita Pfarrkirchen) wurde online zugeschaltet.
Fachberaterin Sibylle Luprich stellte die großen Linien der Finanzentwicklung für die kommenden Jahre dar. Positiv ist, dass durch das Land Bayern mehr Geld in die Kitas gegeben wird. Nach Jahren extrem knapper Finanzen ein Silberstreif am Horizont. Gleichzeitig wurden hierfür Gelder für die Familien gestrichen, was Nöte und Sorgen an anderer Stelle generiert. Durch die verbesserte Zuschusslage müssen Elternbeiträge dafür voraussichtlich nur moderat steigen, wenn auch die Personalkosten mit zu erwartenden Tarifabschlüssen Unklarheiten offenlassen.
Weniger positiv ist die Aussicht, dass die Platznachfrage zu sinken beginnt. Kann man nicht ständig von Vollbelegung ausgehen, wächst das Risiko für Finanzlücken oder Personalkürzungen. Auf Träger- und Verwaltungsseite sind die Entwicklungen in Richtung größerer Verbünde eine Herausforderung. Deswegen haben sich alle Beteiligten auf die Reise begeben, um die steigende Aufgabenlast zu evaluieren und im Bereich Verwaltung Synergien sichtbar zu machen. Gerade im Hinblick auf sinkende Pfarrstellen-Zahlen ist es gut, wenn die Kita-Organisation gut und breit aufgestellt ist. Die Gesamtverwaltungsstelle leistet hier einen hervorragenden Beitrag.
Trotz gewohnt stürmischer Entwicklungen war einmütig klar: Kitas sind ein wichtiger evangelischer Beitrag für die Gesellschaft.
Text und Foto: Johannes Keller
