Zukunft Regionalisierung

Bei der Regionalkonferenz im Evangelischen Zentrum in Passau sitzen die Teilnehmer:innen zusammen unsd diskutieren..
Bildrechte Dekanat/Mauch

Mit dem Thema Regionalisierung beschäftigten sich die drei Regionalkonferenzen im evangelischen Dekanatsbezirk. Dabei ging es das weitere Vorgehen zur Bildung von Regionalgemeinden. Ein heikles Thema war dabei das „Regionale Pfarramt“ und die Frage in welchem Ort dieses in der jeweiligen Region angesiedelt sein könnte. Offen ist auch noch der genaue Zuschnitt der jeweiligen Regionen, zumal der angedachte Zusammenschluss der beiden Dekanatsbezirke Passau und Regensburg neue Möglichkeiten eröffnen könnte. 

Bei der Regionalkonferenz im Evangelischen Zentrum in Passau (siehe Foto) ging es in der Diskussion auch um Grundsätzliches. 

Nach den Vorgaben der Landeskirche soll die Mindestgröße einer Regionalgemeinde in der Diaspora 6800 Mitglieder betragen. Allerdings muss diese Vorgabe erst noch durch einen Beschluss der Landessynode im Herbst bestätigt werden. 
Das Ziel der Regionalisierung ist mit Blick auf die Zukunft eine handlungsfähige Größe und Struktur zu gewährleisten. Multiprofessionelle Teams werden in den Regionalgemeinden arbeiten. Dabei sind unterschiedliche Konstellationen denkbar, je nach Bedarf und Struktur der Region. 
Schon jetzt zeichnet sich ein auf die Gemeinden zurollender Mangel an Theolog:innen ab. Es ist dabei zu erwarten, dass dann bei zukünftigen Stellenausschreibungen die Attraktivität der Schwerpunkte und die Möglichkeiten in einer Regionalgemeinde und der Teamgeist entscheidende Faktoren sein werden.
Text und Foto: Hubert Mauch