Gleich gibt’s Zeugnis, die Blumen stehen noch auf dem Altar und Pfarrerin Sonja Sibbor-Heißmann blickt in glückliche Gesichter. Das Foto zeigt einen Blick in die Stadtpfarrkirche vor der Zeugnisverleihung. Die 50 Schüler:innen aus den vier Deutschkursen des Deutschprojekts der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) sind noch in freudiger Erwartung.
Das monatelange Lernen der deutschen Sprache hat sich gelohnt. Die Schüler:innen und deren Freunde waren in die evangelische Stadtpfarrkirche genommen, ebenso ein Teil der ehrenamtlichen Lehrer:innen. Von Orgelmusik umrahmt, gespielt von Robert Kabuye, freuten sich alle auf Zeugnis und Blumengruß.
Aus der Hand von Studierendenpfarrerin Sonja Sibbor-Heißmann erhielten Angang Juli die Schüler:innen aus aller Herren Länder ihr Zertifikat und feierten den Abschluss der Kurse. Derzeit kommen die Teilnehmer:innen vor allem aus der Ukraine, aber auch aus Algerien, Venezuela, Eritrea, Afghanistan, Äthiopien, Somalia, Syrien, USA, Irak und Vietnam.
Das Deutschprojekt der ESG gibt es bereits seit den 80-er Jahren und ermöglicht es durch täglichen Unterricht in vier Stufen (A1.1, A1.2, A2.1, A2.2) Deutsch zu lernen und in der Kultur und Gesellschaft einfacher anzukommen.
Mehr als 35 Ehrenamtliche, eine Tutorin, derzeit Franziska Wiedenmann und als Organisatorinnen Pfarrerin Sonja Sibbor-Heißmann und Ursula Augustin im Sekretariat sind in diesem Projekt tätig.
Text und Foto: esg
