ökumenische Emmauskirche

Die beiden Pilgerbegleiter Tatjana Schnütgen und Hans Mandlmaier
Bildrechte Schnütgen

Pilgern unterbricht den Alltag. Pilger machen sich auf den Weg, um offen zu werden für neue Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen. Im achtsamen Gehen ist es möglich, sich selbst näherzukommen und sich berühren zu lassen – von den Schätzen der Natur und den Kostbarkeiten heimischer Kultur. Pilgernd unterwegs sein lässt etwas davon erahnen, dass das menschliche Leben eingebunden ist in eine größere Wirklichkeit, in den Gott, der Begleiter ist auf dem Weg.

Waldkirche
Bildrechte Dekanat/Mauch

An diesem letzten Samstagnachmittag im November ist es kalt, die Temperaturen liegen knapp über null. Aber den Teilnehmer*innen der Waldkirche in der Waldwunderwelt in Bad Griesbach macht das nichts aus. Sie sind (fast) alle kältefest gekleidet. Auf einer Lichtung nicht weit vom Wanderparkplatz am Ende der Hochstraße haben sie sich versammelt und feiern die Schöpfung Gottes. Kurseelsorgerin Dr. Tatjana Schnütgen heißt die Teilnehmer*innen in der Kathedrale des Waldes, wie sie die Lichtung inmitten des Waldes nennt, willkommen.

Segnung Emmauszentrum
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Kirchweih und Segnung des neuen Daches der Emmauskirche in Bad Griesbach. (v.l.n.r.)  Pastoralreferent i.R. Sebastian Friedlsperger, Dekan Jochen Wilde, Pfarrerin Dr. Tatjana Schnütgen und Domkapitular Gerhard Auer spenden Gottes Segen. Rechts im Hintergrund steht Alois „Adi“ Anetseder. Er und sein evangelischer Kollege Pfarrer Martin Geisler waren die geistigen Väter der ökumenischen Kirche im Rottal, die ihresgleichen sucht.